Ausschreibungen:

Sachsenliga

Oberliga-Aufstieg SV Eiche Reichenbrand

Mario Mahn, 3.7.2022

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Günter Schmidt, Marco Sussbauer, CM Jörg Albert, Edwin Fischer, FM Florian Fuchs,
Michael Fehlhammer, Sebastian Lämmel, IM Štefan Mazúr, Wolfgang Beyer (v.l.n.r.).
Der SV Eiche Reichenbrand hat dem dicken Buch zur Chemnitzer Schach-Historie am 3. Juli diesen Jahres ein neues Kapitel hinzugefügt. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gelang den Eichen der Aufstieg in die Oberliga, womit, ganz nebenbei, Chemnitz nach längerer Durststrecke auch im überregionalen Punktspielbetrieb wieder vertreten ist.

In der Stammbesetzung Štefan Mazúr, Florian Fuchs, Jürgen Kyas, Edwin Fischer, Sebastian Lämmel, Marco Sussbauer, Jörg Albert und Ulrich Kötzsch, des Weiteren Michael Fehlhammer, Wolfgang Beyer, Udo Waltenberger, Dirk Wetzig, Ingo Sambale, Jens Arnold und Günter Schmidt schlug das Pendel nach zuvor langem Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze am letzten Spieltag klar zu Gunsten der Reichenbrander aus, die zu acht gegen vier nicht nur entsprechend hoch gewannen und zugleich von der Niederlage des ärgsten Konkurrenten aus Dresden profitierten.

Doch auch ohne Überzahl wurden bis auf das 3,0 : 5,0 gegen die Elbestädter in Runde 2 sämtliche Spiele gewonnen, wobei an den ersten 5 Brettern im gesamten Saisonverlauf nicht eine Partie verloren ging. Aus den vielen guten Bilanzen ragten Edwin Fischer und Sebastian Lämmel mit 7,5 (9) bzw. 5 (6) Punkten noch heraus. Diese Stärke in Verbindung mit den gleichfalls guten Resultaten der übrigen gab schließlich den Ausschlag dafür, erstmals Sachsenmeister geworden zu sein.

Mit dem Oberliga-Aufstieg setzt Eiche einen Weg fort, der im Jahr 2000 mit dem Aufstieg in die Bezirksliga begann und stets nur eine Richtung kannte: nach oben! Zunächst im 2-Jahres-Rhythmus ging es 2002 in die 2., 2004 dann 1. Landesklasse, ehe 2013 erstmals die Sachsenliga erreicht war.

Wiederum 9 Jahre später ist nun also die nächste Stufe erklommen.

In gut 2 Monaten bereits wird das Abenteuer Oberliga starten, wo die Gegner dann in 11 statt 9 Runden nun aus Dessau oder Halle, aber weiterhin auch aus Leipzig kommen. Möge den Eichen Ansporn sein, ausnahmslos alle (!) Spielzeiten der letzten 22 Jahre stets in der oberen Tabellen-hälfte beendet zu haben. Und noch ein Mutmacher: nach 6 x Rang 3 war die zweithäufigste Platzierung mit immerhin 5-mal doch tatsächlich: Platz 1!


Offene Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2021/22

Bericht von der 8. Runde

Mario Mahn, 30.6.2022

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Jakob Matthäi (Schwarz) - John Heinrich (Weiß): 0-1.
Finale furioso bei der Offenen Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2021/22. Umkämpfte Partien mit Siegen an sämtlichen Spitzenbrettern, ein weiterer Führungswechsel und dazu 5 punktgleiche Verfolger sorgen nach Vorschlussrunde 8 für eine der knappsten und spannendsten Schlussphasen der Turniergeschichte.

Nachdem Manfred Friedland (USG Chemnitz) gegen Matthias Hörr (SK König Plauen) seine erste Niederlage hinnehmen musste und dessen Teamkamerad Jakob Matthäi dem SV Lengefelder John Heinrich unterlag, konnte sich Martin Kapp (SV Erzgebirge Stollberg) die in Runde 6 verlorene Spitzenposition wieder zurückerobern. Mit 6,0 bzw. 0,5 Punkten Vorsprung liegt er nun in Front, gefolgt von allerdings gleich 5 Akteuren mit jeweils 5,5 Zählern. Dem Quintett gehören neben den leer ausgegangenen Chemnitzer Youngstern Friedland und Matthäi jetzt auch der dritte und mit 15 Jahren Jüngste im Bunde, Heinrich, an, des Weiteren der unverdrossen aufholende Titelverteidiger Hörr, sowie nach schwer erkämpftem Sieg über Altmeister Alfred Pfeiffer auch Stanislav Azimov (beide USG).

Da sich im engen Zeitfenster vor der 9. und letzten Runde gleich mehrere Terminkollisionen ergaben, hat sich die Turnierleitung kurzfristig dazu entschlossen, diese nun doch auf Anfang September zu verlegen. Gerade mit Blick auf das entscheidende Finale nebst solch attraktiver Paarungen wie Kapp - Heinrich, Hörr - Azimov oder Sobeck - Friedland sollte allen Teilnehmern möglichst gleiche Bedingungen eingeräumt sein, was durch die Verlegung ungleich besser gegeben ist.


29. Kinder- und Jugendsportspiele 2022

Günter Sobeck, 18.6.2022

Turnierseite


Siegertrio Jungs U12

Siegertrio Mädels U12
107 Kinder waren trotz herrlichstem Badewetter der Einladung zum großen Schachturnier gefolgt. Eine lange Schlange bildete sich an der Anmeldung. Schachuhren mußten noch besorgt werden. Mit so einem Andrang hatten die Organisatoren nicht gerechnet! Vielleicht war dieser der Faszination Schach geschuldet - oder einfach, weil wegen der Coronamaßnahmen lange nichts los war. Auch die Zahl der Helfer mußte aufgestockt werden. Und so danke ich neben allen anderen speziell der Familie Mehner, die kurzfristig ihre Pläne umschmiß und am Wettkampftag zu viert anrückte.

Das Turnier verlief harmonisch. Im Freien konnten die Kinder spielen und sich von verunglückten Partien erholen. Für das Gros war es das erste Turnier und man sah allenthalben zufriedene Gesichter. Auch der letzte erhielt noch eine Schach-Zinnfigur. Die "Profis" konnten ihre Sammlung aufstocken und teilten erwartungsgemäß die Medaillen unter sich auf. Wie den Tabellen zu entnehmen ist, gab es auch die eine oder andere Überraschung. Die USG mit ihren vielen betreuten Schulen war wieder tonangebend. Besonders erfreulich die große Anzahl von Kindern unter 8 Jahren!

Für einen reibungslosen Verlauf sorgten an den Rechnern Rainer Kutscha und Uli Popp, die Schiedsrichter Miriam Hensel, Jonas Uhlig, Clara und Lorenz Mehner, Danny Brand, Kay Kempe, Nadine Hartl unf Robert Wetzel sowie die fleißigen Helfer Kathrin und Jörg Mehner sowie Tom Seifert. Allen sowie den daumendrückenden Eltern und Angehörigen mein Dank. Die Altersklassen U14 bis U16 fanden wenig Resonanz. Dort gab es nur insgesamt 12 Teilnehmer. Das liegt auch daran, dass in Mittelschulen und Gymnasien kaum Schach-AG bestehen. Ich erwäge, im nächsten Jahr diese Altersklassen herauszunehmen. Auch mit der Idee, dem Personalmangel entgegenzuwirken.


Offene Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2021/22

Bericht von der 7. Runde

Mario Mahn, 16.6.2022

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Manfred Friedland (Bild) von der USG Chemnitz konnte seine Führungsposition bei der Offenen Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2021/22 nach der 7. Runde verteidigen. Mit dem Sieg über Rainer Staudte (MT Wilkau-Haßlau) bleibt der 19-Jährige als Einziger unbezwungen und führt das Feld mit nunmehr 5,5 Zählern an.

Punktgleich neuer Zweitplatzierter ist Friedlands Mannschaftskamerad Jakob Matthäi, der im Top-Spiel das Tages den 4-fachen Stadtmeister Stanislav Azimov zur Aufgabe zwang. Damit liegen erstmals in der fast 30-Jährigen Geschichte des Turnieres zwei U20-Spieler an der Tabellenspitze. Auch die zwei weiteren Nachwuchs-Teilnehmer Heinrich (SV Lengefeld) und Quentin Heiser (USG) kamen zu Siegen, wobei Heinrich mit 4,5 Punkten und Rang 5 ebenfalls vorne mitmischt.

Unterdessen rückte Martin Kapp vom SV Erzgebirge Stollberg auf Podestplatz 3 vor, nachdem der Setzlisten-Erste dem -Dritten, Günter Sobeck (USG) am Ende eher unerwartet noch das Nachsehen gab. Titelverteidiger Matthias Hörr (SK König Plauen) wiederum setzte seine Aufholjagd unvermindert fort und hat mit inzwischen 3 Siegen in Folge, 4,5 Punkten und Rang 6 den Anschluss nach oben hergestellt. Weiteres Indiz hierfür ist das direkte Aufeinandertreffen des Vorjahressiegers mit dem derzeit Führenden, Friedland, in der vorletzten 8. Runde. Des Weiteren kommt es an jenem 30.06.22 zum nächsten U20-Duell zwischen Heinrich und Matthäi, oder solch „Klassikern” wie Pfeiffer - Azimov und Staudte - Sobeck.


Offene Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2021/22

Bericht von der 6. Runde

Mario Mahn, 2.6.2022

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Die 6. Runde der Offenen Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2021/22 hat einen erneuten Führungswechsel erbracht. Nach seinem Sieg an Tisch 1 über den vormaligen Spitzenreiter Martin Kapp (SV Erzgebirge Stollberg) setzte sich der 19-Jährige Manfred Friedland von der USG Chemnitz erstmals an die Spitze des Feldes, hauchdünn dahinter gefolgt von seinen punktgleichen Mannschaftskameraden Stanislaw Azimov sowie Jakob Matthäi mit ebenfalls 4,5 Punkten. Trennte sich Azimov vom zuletzt mächtig aufholenden Günter Sobeck remis, besiegte der gleichfalls zur ´Jugend´ zählende Matthäi den ´98-er Stadtmeister Alfred Pfeiffer.

Dem USG-Führungstrio folgt ein weiteres mit jeweils 4,0 Zählern, dem neben dem unterlegenen Kapp auch Sobeck und Rainer Staudte (MT Wilkau-Haßlau) angehören. Letzterer sorgte abermals für die längste Partie des Tages, mußte sich trotz Vorteilen im Endspiel gegen John Heinrich (SV Lengefeld) jedoch mit Remis begnügen.

Auch Titelverteidiger Matthias Hörr (SK König Plauen) holt weiter auf und liegt mit 3,5 Punkten wie vier weitere Akteure auf der Lauer, im Kampf um die Medaillen noch mitmischen zu können.

Entsprechend gespannt sieht man den nächsten Partien in bereits knapp 2 Wochen entgegen, wenn u.a. Staudte auf Spitzenreiter Friedland, Azimov auf Matthäi oder Sobeck auf Kapp trifft.


Offene Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2021/22

Bericht von der 5. Runde

Mario Mahn, 12.5.2022

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Die 5. Runde der Offenen Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2021/22 erbrachte keinerlei Veränderungen an der Tabellenspitze, endeten doch sämtliche Topspiele Remis. Dabei waren die Duelle der jüngsten wie auch der dienstältesten Teilnehmer an den Tischen 2 und 3 die längsten Partien des Abends und blieben bis ins Damen- bzw. Springer-Endspiel hart umkämpft.

So bleibt es beim Führungsduo Martin Kapp (SV Erzgebirge Sollberg) und Stanislav Azimov (USG Chemnitz) mit nunmehr 4,0 Punkten, denen fünf Akteure mit jeweils 3,5 Zählern am nächsten sind. Zu dieser ersten Verfolgergruppe mit Alfred Pfeiffer, Manfred Friedland, Jakob Matthäi (alle USG) und Rainer Staudte (MT Wilkau-Haßlau) gesellte sich nach dem 3. Sieg in Folge auch Günter Sobeck (USG) hinzu, der seinen Fehlstart damit schon (fast) vergessen machte. Titelverteidiger Matthias Hörr vom SK König Plauen befindet sich nach seinem zweiten Sieg gleichfalls auf dem allerdings noch etwas weiteren Weg nach oben.

In der speziellen Wertung des ´Besten Jugendlichen´ hat John Heinrich (SV Lengefeld) als Einziger voll gepunktet und damit gegenüber Friedland und Matthäi Boden gut gemacht. Abgesehen davon liegen alle drei mit Rang 4, 5 und 8 ausgezeichnet im Rennen.

Unter anderem mit der Spitzenpaarung Kapp - Friedland sowie den USG-Duellen Azimov - Sobeck und Matthäi - Pfeiffer geht es am 2. Juni wie gewohnt bei IFA weiter.


Sachsenliga

Klare Siege für Eiche und die USG

Mario Mahn, Freie Presse vom 3.5.2022

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Überaus erfolgreich sind beide Schach-Sachsenligisten in den Mai gestartet. Während der SV Eiche Reichenbrand beim TuS Coswig mit 5,0:3:0 erfolgreich war, bezwang die USG Chemnitz in heimischen Gefilden den vormaligen Spitzenreiter SG Leipzig III mit 6,0:2,0. Nicht zuletzt dank dieser Schützenhilfe übernahm Eiche nach dem 6. Spieltag erstmals die Tabellenführung. Nur zwei Punkte dahinter rangiert Aufsteiger USG auf Platz 4. Stefan Masur, Edwin Fischer, Sebastian Lämmel und Wolfgang Beyer für Eiche sowie Falk Eidner, Dirk Mirschinka, Leon Chris Ehrig und Ulrich Wünsch (USG) gewannen ihre Partien. In zwei Wochen stehen die nächsten Duelle an.


Offene Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2021/22

Bericht von der 4. Runde

Mario Mahn, 28.4.2022

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Die 4. Runde der OCSM2122 hat das Klassement mächtig durcheinandergewirbelt und für einen Wechsel an der Tabellenspitze gesorgt.

Im Top-Spiel des Tages bezwang Martin Kapp vom SV Erzgebirge Stollberg den vormals verlustpunktfreien Jakob Matthäi (USG Chemnitz) und übernahm mit 3,5 Punkten erstmals die alleinige Führung. Punktgleich auf Rang zwei schob sich Stanislav Azimov (USG), der John Heinrich (SV Lengefeld) das Nachsehen gab. Es folgen 4 Akteure mit jeweils 3,0 Zählern, neben dem unterlegenen Matthäi die beiden USG-er Alfred Pfeiffer und Manfred Friedland, die sich beide im direkten Aufeinandertreffen remis trennten, sowie Rainer Staudte (MT Wilkau-Haßlau), der im längsten Spiel des Tages Volkmar Brand (CSC Aufbau´95) bezwang.

Das ebenfalls mit Spannung erwartete, wenngleich entgegen der Gewohnheit im Mittelfeld angesiedelte Spitzenspiel des Setzlisten-Dritten Günter Sobeck (USG) gegen den -Zweiten Matthias Hörr (SK König Plauen) entschied der Chemnitzer zu seinen Gunsten.

Bereits in knapp 2 Wochen, am 12.05.22, geht es weiter. Vor allem die Partien Kapp - Azimov oder das USG-Nachwuchs-Duell Friedland - Matthäi werden dann im Mittelpunkt des Interesses stehen. Aber auch der Klassiker Pfeiffer - Staudte, in der ewigen OCSM-Tabelle (seit 1993/94) auf Platz 1 und 2 gelegen, lässt abermals eine spannende Partie erwarten.


Offene Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2021/22

Bericht von der 3. Runde

Mario Mahn, 7.4.2022

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Nur 14 Tage nach der 2. kam bereits die 3. Runde der OCSM2122 zur Austragung, doch der Freude über die erstmals seit vielen Monaten ungehinderte Fortsetzung des Turnieres standen die bedauerlichen, weil zudem sehr kurzfristigen Absagen gleich dreier Teilnehmer gegenüber, darunter auch Titelverteidiger Matthias Hörr oder der bis dato zwei mal siegreiche Philipp Röder.

Einer dieser dann leider unvermeidlichen kampflosen Punkte ging, obwohl er selbstverständlich viel lieber gespielt hätte, an den 16-Jährigen Jakob Matthäi von der USG Chemnitz, der damit die alleinige Führung übernahm und nunmehr einzig Verbliebener mit Weißer Weste von 3 Punkten ist.

Erste Verfolger mit jeweils 2,5 Zählern sind seine Vereinskameraden Manfred Friedland, Stanislav Azimov und Alfred Pfeiffer, sowie der Vorjahreszweite Martin Kapp vom SV Erzgebirge Stollberg. Während sich Azimov und Friedland im direkten Duell remis trennten und Pfeiffer ebenfalls kampflos punktete, bezwang Kapp im Schlußspurt der längsten, außerdem überaus spannnenden und für jeden Kiebitz äußerst kurzweiligen Partie Wolfgang Beyer vom SV Eiche Reichenbrand.

Die nächste Runde am 28.04.22 hält nicht nur die interessanten Spitzenpaarungen Matthäi - Kapp oder Pfeiffer - Friedland bereit, auch das Duell der in Lauerposition liegenden Setzlisten-Zweiten und Dritten, Hörr und dem erstmals siegreichen Günter Sobeck, hat es natürlich in sich.


Sachsenliga

Eiche gewinnt Stadtderby deutlich

Mario Mahn, Freie Presse vom 5.4.2022

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Das mit Spannung erwartete erste Derby der beiden besten Chemnitzer Schach-Teams seit über drei Jahren wurde zu einer unerwartet klaren Angelegenheit. Trennten sich die Sachsenligisten im letzten Aufeinandertreffen noch 4,0:4,0, ließ Eiche Reichenbrand der USG diesmal beim 5,5:2,5 keine Chance. Edwin Fischer, Ulrich Kötzsch und Wolfgang Beyer konnten ihre Bretter jeweils gewinnen, während die übrigen Partien Remis endeten. Mit acht Punkten nach fünf Spieltagen belegt Eiche nun Rang 2, während die USG auf Platz 5 zurückfiel.


Offene Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2021/22

Bericht von der 2. Runde

Mario Mahn, 24.3.2022

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Nach gut 4 Monaten coronabedingter Zwangspause ist die Offene Chemnitzer Stadtmeisterschaft 2021/22 mit der 2. Runde fortgesetzt worden.

Dabei sorgten insbesondere zwei USG-Youngster für Furore, die wie schon in Runde 1 siegreich waren. Während Manfred Friedland das erste mit Spannung erwartete ´Jugend-Duell´ gegen John Heinrich vom SV Lengefeld für sich entschied, rang Jakob Matthäi seinen Kontrahenten Rainer Staudte (SV MT Wilkau-Haßlau) im längsten Spiel des Tages nieder. Beide zählen damit zum verlustpunktfreien Führungsquartett, dem desweiteren Stanislav Azimov (USG) und Philipp Röder (ASV Grün-Weiß Wismar) angehören, die ihrerseits Volkmar Brand bzw. Mario Mahn bezwangen.

Unterdessen fabrizierte der Setzlistendritte Günter Sobeck (USG) die nächste Überraschung. Nach seiner Auftaktniederlage kam er diesmal nicht über ein Remis gegen den vereinslosen Roman Kuzmin hinaus, der sich bis ins vollends ausgespielte Endspiel zäh und letztlich erfolgreich verteidigte.

Turnierübergreifend lagen zwischen den letzten vier gespielten Runden seit Oktober 2020 durchschnittlich gut 5 Monate (!). Diesmal soll es nur 2 Wochen dauern, bis sich am 07.04.22 beispielsweise die Vereins- und Mannschaftskameraden Azimov und Friedland oder die beiden Ex-Stadtmeister Alfred Pfeiffer und Matthias Hörr gegenübersitzen werden. Gibt es die Spitzenpaarung im Turnier zum 1. Mal überhaupt, treffen Pfeiffer und Hörr bereits zum 10. Mal aufeinander.


Gert Leichsnering vom Ersten Burgstädter Schachklub 1914 verstorben

Günter Schmidt, 7.1.2022

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Schachfreund Gert Leichsnering ist am 04.01.2022 im Alter von 87 Jahren gestorben. Gert war seit 1948 Mitglied der Abteilung Schach des Burgstädter TSV 1878 e. V. (ehemals Einheit Burgstädt) bzw. des Ersten Burgstädter Schachklub 1914.

Als Spieler der Jugendmannschaft erkämpfte Gert 1951 in Gröditz den 5. Platz bei der Sächsischen Mannschaftsmeisterschaft und im Jahr 1952 in Freiberg verpasste er mit der Mannschaft auf dem 4. Rang nur knapp einen Podiumsplatz. Viele Jahre spielte er in der Burgstädter ersten oder zweiten Mannschaft und war dabei ein umsichtiger Mannschaftsleiter.

Von 1982 bis 1989 fungierte Gert Leichsnering als Kreisgruppen-Vorsitzender der Kreise Karl-Marx-Stadt, Glauchau, Stollberg, Hainichen und Rochlitz. Gleichzeitig war er als Staffelleiter in der 1. Bezirksklasse im Einsatz.

Seinem Verein stand er als Abteilungsleiter von 1971 bis 1983 vor - und war bis 2012 Stellvertreter des Vorsitzenden. Die Funktion des Vereins-Turnierleiters übte Gert ebenfalls ab 1971 etliche Jahrzehnte aus.

Bis 1990 fungierte er als Mannschaftsleiter der Nachwuchsmannschaften und Betreuer bei den jährlich ausgetragenen Kreisspartakiaden. Er organisierte viele vereinsinterne Nachwuchsturniere und beschaffte dafür stets Preise und Urkunden.

Gert Leichsnering wurde für seine ehrenamtliche Arbeit mit den Ehrennadeln des Deutschen Schachverbandes der DDR und des DTSB der DDR in Silber ausgezeichnet. Im Oktober 1998 erhielt er die Ehrennadel des Landessportbundes Sachsen in Silber - und im Oktober 2014 die Ehrennadel des Schachverbandes Sachsen e. V. in Gold. Mit ihm verliert der Burgstädter Verein und die regionale Schachszene einen seit mehr als 70 Jahren aktiven Schachenthusiasten.